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Ein Tag mit Hildegard im Rheingau


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16. Okt. 2018

Guten Tag!

Eigentlich ist der Sommer ja schon lange vorbei, aber Petrus hat das wohl noch nicht bemerkt und verwöhnt uns seit Wochen mit dem schönsten Spätsommerwetter. Die Abtei St. Hildegard, oberhalb von Rüdesheim gelegen, steht schon ganz lange auf meiner Wunschliste, denn wenn ich von meiner Heimatseite in Bingen über den Rhein schaue, dann sehe ich die schöne Abtei in der Ferne. Und: Schande – ich war noch nie dort.


Mit der Autofähre nach Rüdesheim

Am 8. Oktober habe ich mich – zusammen mit meiner Freundin Angela - „ENDLICH“ auf den Weg gemacht. Mit der Fähre ging es über den wasserarmen Rhein nach Rüdesheim, von dort folgten wir der Beschilderung „Abtei St. Hildegard“, die nur etwas über 2 km von Rüdesheim entfernt auf der Anhöhe liegt. Der Parkplatz bietet ausreichend Platz und man hat nur wenige Meter bis zum Kloster zu gehen. Das Benediktinerinnenkloster gehört zum Bistum Limburg und ist seit 2002 Teil des Unesco Welterbes Oberes Mittelrheintal. Das Kloster trägt zwar den Namen der hl. Hildegard, wurde aber nicht von ihr gegründet. Das taten anno 1904 Benediktinerinnen aus der Abtei St. Gabriel in Prag. Das im neoromanischen Stil errichtete Kloster wurde von 1900 bis 1904 erbaut und geht dennoch auf die Zeit der hl. Hildegard zurück, auf das 1165 neubesiedelte und 1802 säkularisierte Kloster Eibingen im Rheingau.


Abteikirchte St. Hildegard

Der Ausblick vom Kloster über das Rheintal ist schon atemberaubend, so dass wir erst einmal sprachlos die Aussicht auf uns wirken ließen. Wir machten uns dann auf den Weg zum Kloster-Cafe, mussten aber feststellen, dass es montags geschlossen hat. Hier hätte ein Blick auf die Homepage im Vorfeld Aufklärung gebracht. Im klostereigenen Shop haben wir uns eine Wanderkarte besorgen wollen, aber die gab es leider nicht. So hat uns die hilfsbereite Schwester einen Prospekt in französischer Sprache gegeben, wo wenigtens Teile des Wanderweges zum Niederwalddenkmal eingezeichnet waren.

Dann gingen wir in die Abteikirche, deren Altarraum mächtig beeindruckt. Das Kloster selbst ist nicht zu besichtigen. Wir machten uns auf den Weg zum Niederwalddenkmal, welches gut 3 km entfernt auf dem Berg liegt. Der Weg führt durch Weinberge, die der Herbst in wunderschöne Farben getaucht hat und die Aussicht auf das schöne Rheintal ist immer wieder überwältigend.






Bunter Herbst







Leider war der Weg überaus schlecht ausgeschildert und wir befragten öfter die uns entgegenkommende Wanderer nach dem Weg. Wenn man sich allerdings nach der Beschilderung „Rheinsteig“ richtet, kommt man dann auch ans Ziel. Man überquert einmal eine Bundesstraße (an der Bushaltestelle Jugendherberge) und geht ansonsten auf breiten Pfaden durch die Weinberge, unterquert die Seilbahn, die von Rüdesheim zum Niederwalddenkmal führt und trifft dann auf das „Rebenhaus“, ein historisches Ausflugslokal mit herrlicher Aussicht, das schon über 100 Jahre zum Panorama am Niederwald gehört. Erbaut wurde das Rebenhaus (damals als Café und Konditorei) anno 1880, als noch eine Zahnradbahn zum Niederwald führte. Ohne Ruhetag werden hier die Gäste täglich von 11 – 18 Uhr bewirtet.


 


Germania
Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zum Niederwalddenkmal, die man entweder über eine Treppe oder einen stark ansteigenden Weg zurücklegen kann. Dann kommt man sich klein und unbedeutend vor, wenn man vor ihr steht: Die „Germania“ selbst ist 12,5 m hoch und 32 Tonnen schwer, das Gesamtkunstwerk bringt es auf über 38 m Höhe und wiegt gut 75 Tonnen. Das Denkmal wurde zum Gedenken an den deutsch-französischen Krieg (1870-1871) errichtet und durch Spenden aus der Bevölkerung finanziert. Die Einweihung fand am 28.9.1883 statt und endete mit einem missglückten Sprengstoff- Attentat auf Kaiser Wilhelm I., der hier die Festrede hielt.

Auch hier hat man eine überwältigende Aussicht auf das Rheintal und die Nahemündung in Bingen.

Wir hatten unser Auto leider in Eibingen stehen und mussten daher auch den Weg zurück laufen. Man könnte die Tour auch ganz anders planen: Mit der Fähre nach Rüdesheim und von dort mit dem Taxi zur Abtei St. Hildegard, dann dem Schild Rheinsteig folgen bis zum Niederwalddenkmal, hier eine Rast im Rebenhaus oder unterhalb des Niederwalddenkmals einlegen und dann über den Niederwald bis nach Assmannshausen laufen (hier sind die Wege sehr gut ausgeschildert) und mit der Sesselbahn ins Tal fahren. Von dort mit einem Schiff zurück nach Bingen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, der kann von Rüdesheim mit der Seilbahn auf den Berg fahren, (dann fehlt allerdings die Abtei!) mit dem Pferdefuhrwerk durch den Niederwald bis zur Seilbahn und dann mit dem Schiff nach Bingen zurück fahren. Wer mag kann auch noch die Adlerwarte besuchen, die direkt neben dem Niederwalddenkmal beheimatet ist. Hier leben 40 verschiedene Adler, Geier, Milane, Bussarde und Falken. Auf jeden Fall ist dies immer eine tolle Wandertour für die ganze Familie.


Bergauf zum Niederwald
Pfarrkirche St. Hildegard


Wir sind dann den gleichen Weg zurück zur Abtei St. Hildegard, haben unser Auto geholt und sind in Rüdesheim-Eibingen noch in die Wallfahrtskirche St. Hildegard gegangen, die im Gegensatz zur Abteikirche um einiges einfacher ausgestattet ist. Diese Kirche steht auf dem Grund und Boden der von der hl. Hildegard gegründeten Benediktinerabtei Eibingen. In der Pfarrkirche ist ein goldener Schrein aufgebahrt, in dem sich die Reliquien der hl. Hildegard von Bingen befinden.


Goldener Reliquienschrein der hl. Hildegard von Bingen

Hildegard Statue im Hof der Pfarrkirche


Damit ging unser „Hildegard-Tag“ zu Ende. Es war ein außergewöhnlich schöner Tag, nicht nur vom Wetter her betrachtet. Ich bin fest entschlossen, den Weg noch einmal – ohne Auto – zu gehen und dann über Assmannshausen zurück zu wandern.

Falls Sie einmal in unserer Nähe sind, dann sollten Sie sich diese Tour wirklich einmal gönnen. Sie ist einmalig schön.

Kira

In eigener Sache:
Wie bereits mehrfach mitgeteilt, schließen wir unsere Homepage zum 31.12.2018. Sie haben also noch ausreichend Zeit, sich Ihre Lieblingsrezepte auszudrucken oder zu speichern. Am 2.1.2019 gehen wir vom Netz, dann geht nichts mehr! Nutzen Sie die verbleibende Zeit

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Die Rezepte sind alle von den jeweiligen Autoren nachgekocht, ausprobiert und für gut befunden worden, in dieses Forum gestellt zu werden. Jeder Autor ist für sein Rezept verantwortlich. Leider werden vermehrt Rezepte von skrupellosen Geschäftsmachern einfach kopiert - also gestohlen- und dann (meist für € 2,--pro Minute) in einem anderen Forum angeboten. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass alle unsere Texte durch das Urhebergesetz ( u.a. § 15; § 96 ff UrhG.) geschützt sind. Eine Verwertung im Internet oder anderen Medien ohne Erlaubnis der Urheber ist immer rechtswidrig. Wir werden in JEDEM Fall Strafantrag stellen! Sie, als privater Nutzer, haben selbstverständlich die Möglichkeit, sich Rezepte Ihrer Wahl auszudrucken und natürlich auch zu sammeln, um sie für Ihre privaten Zwecke zu nutzen. Dafür machen wir uns ja die Arbeit. Und alles völlig kostenlos!!! Es kann aber nicht sein, dass andere Leute mit unseren Beiträgen Geschäfte machen. Wir bitten daher an dieser Stelle um Ihr Verständnis, dass Veröffentlichungen unserer Beiträge ohne unser Einverständnis nicht geduldet und strafrechtlich verfolgt werden.

Wir bedauern, aber das musste leider gesagt werden.

Wir wünschen Ihnen jetzt viel Spaß mit unseren Beiträgen und hoffen, Sie finden viele Anregungen und haben - genau wie wir alle- viel Spaß am Kochen und allem, was damit zusammenhängt.

Mit herzlichem Gruß

Kira & Chili und alle Kochfreunde,