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20.06.2018
Guten Tag!

Unsere Großmütter, vor allem unsere Urgroßmütter, hätten von den vielen Hilfsmitteln, die unseren Haushalten heute zur Verfügung stehen, nur träumen können. Aber jede Zeit hat „ihre Wunder“ und das Wundermittel unserer Vorfahren hieß Natron.

Zwischenzeitlich kennen wir Natron vielleicht noch zum Muffins backen, aber sonst führt das einstige Wundermittel ein echtes Schattendasein. Dabei hat es im Laufe der unendlich vielen Jahrzehnte rein gar nichts von seinem Können und seiner Kraft verloren. Deshalb möchte ich heute einmal das einstige Wundermittel Natron ein wenig näher beleuchten. Vielleicht können ja gerade SIE es für sich und ihre Familie entdecken?

Zunächst einmal ist „Natron“ der Kurzbegriff für Natriumhydrogencarbonat, dessen chemische Formel NaHCO3 lautet und das keinesfalls mit „Natronlauge“ verwechselt werden sollte. Natron gehört zur Grundausstattung der Chemieindustrie und ist in vielen Lebensmitteln enthalten. So finden wir Natron nicht nur im Backpulver, sondern auch in Brausepulver oder Brausetabletten, aber auch in Putzmitteln und Feuerlöschern. Auch in vielen Heil- und Mineralwässern ist es enthalten und wird da als Hydrogencarbonat-Ion deklariert. Das vermittelt vielleicht schon einmal einen ersten Eindruck, wie vielseitig dieses alte Hausmittel einsatzbar ist.

Natron ist ein weißes Pulver, das auch gepresst in Tablettenform angeboten wird. Die Tabletten lösen sich schlechter auf, weil darin noch ein Bindemittel eingearbeitet ist. Im Supermarkt findet man Natron in kleinen Tütchen bei den Backmitteln, etwas größere Mengen kann man in Apotheken und Drogerien kaufen und in großen Mengen – z. B. 5 kg in Lebensmittelqualität – werden im Internet angeboten. Die Qualität des Natronpulvers unterscheidet sich je nach Hersteller in der Körnung.

Natron war schon unseren Vorfahren im frühen Mittelalter bekannt. Das Wort stammt aus dem Ägyptischen und wurde für „als heilig geltende Stoffe“ gebraucht. Während Natron in den USA aus dem Salz „Trona“ gewonnen wird, stammt es in Europa aus natürlichem Kochsalz, in dem Chlor gegen Karbonat ausgetauscht wird. 1865 entwickelte Ernest Solvay das nach ihm benannte Verfahren, welches noch immer reines Natron liefert.

Doch kommen wir zu den für uns Hausfrauen interessanten Dingen, die Natron so wertvoll machen. Dieses Multitalent ist nicht nur preiswert, sondern im ganzen Haus einsetzbar. Sei es beim Kochen, Backen oder Putzen. Beginnen wir mit dem Kochen. Natron macht Speisen bekömmlicher, Wasser weicher, Kuchen lockerer und Gemüse behält seine schöne Farbe, wenn man ein wenig Natron in das Kochwasser gibt. Wie wir alle wissen, brauchen getrocknete Hülsenfrüchte eine lange Zeit zum Garen, die man mit der Zugabe von Natron wesentlich verkürzen kann. Mit einem Teelöffel Natron auf 1 Liter kochendes Wasser werden Hülsenfrüchte nicht nur viel schneller weich, sondern gleichzeitig auch noch viel bekömmlicher. Beim Waschen von Gemüse und Salaten geben Sie ebenfalls 1 Teelöffel Natron auf einen Liter Wasser und erreichen so ein besseres Reinigungsergebnis.

Auch bei saurem Obst hat sich Natron als Hausmittel gut bewährt. Es rundet nicht nur den Geschmack ab, sondern nimmt dem Obst die Säure, macht es viel bekömmlicher und beugt nicht zuletzt Sodbrennen vor. Auf jeweils 1 kg Obst (Rhabarber, Johannisbeeren, Pflaumen) gibt man eine Messerspitze Natron zu. Gleichzeitig sollte man die Zuckermenge reduzieren, denn durch das Natron benötigt man weit weniger Zucker, spart also ganz nebenbei noch jede Menge Kalorien.

Rohes Obst sollte immer gewaschen werden und auch hierbei sollten Sie für einen schnelleren Reinigungseffekt Natron einsetzen. Sie wissen sicher schon: 1-2 TL auf 1 Liter Wasser….

Aber auch im Haushalt leistet dieses Zauberpülverchen hervorragende Dienste. Essen im Topf angebrannt? Ehe Sie den ganzen Topfboden zerkratzen, kochen Sie 1 EL Natron in einem Liter Wasser auf. Die Speisereste lösen sich schnell und lassen sich leicht mit einem Spatel oder Topfschwamm entfernen.

Ist der Abfluss verstopft, hilft eine Mischung aus Natron und Essig. Hierzu brauchen Sie eine halbe Tasse Natron, eine halbe Tasse Essig, ein nasses Tuch und einen Liter kochendes Wasser. Zunächst wird das Natron in den Ausguss geschüttet, direkt den Essig hinterher und alles mit einem nassen Lappen abdecken. 10 Minuten einwirken lassen und dann mit dem kochenden Wasser nachspülen (Vorsicht, kann spritzen!).

Ist die Verstopfung hartnäckig, kann man das Ganze (auch mehrfach) wiederholen und nimmt dann vielleicht noch einen „Pümpel“ zu Hilfe. Aber auch eingebrannte Rückstände auf unseren Backblechen lassen sich mit Natron entfernen. Hier streut man 50 g Natron auf das Backblech, benetzt es mit 1 Liter Mineralwasser oder Leitungswasser, gibt das Blech in den Backofen bei 100° Unterhitze – bis das Wasser verdampft ist. Das Blech entnehmen, etwas abkühlen lassen und mit einem feuchten Lappen die eingebrannten Reste abnehmen. Das Blech danach abspülen.

Mit dem verdampften Natron können Sie dann auch direkt noch den Backofen auswischen, der sich übrigens natürlich genauso mit Natron säubern lässt.

Auch gegen unangenehme Gerüche setzt man Natron ein. So habe ich immer ein kleines Schälchen mit dem weißen Pulver in meinem Kühlschrank stehen, was die Gerüche vertreibt. Man sollte das Pulver dann beim nächsten Auswaschen des Kühlschrankes erneuern.

Natron kann noch viel, viel mehr, weswegen ich mich wohl noch einmal damit beschäftigen werde. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich Sie neugierig machen konnte. Vielleicht probieren Sie das ja auch einmal aus. Ich kann das nur empfehlen. Das Mittel ist wirklich preiswert, leicht zu beziehen und wirklich für alle möglichen Dinge einsetzbar – auch für Gesundheit und Schönheitspflege. Aber damit beschäftigen wir uns ein anderes Mal.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünschen
Kira & die Kochfreunde


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Wir bedauern, aber das musste leider gesagt werden.

Wir wünschen Ihnen jetzt viel Spaß mit unseren Beiträgen und hoffen, Sie finden viele Anregungen und haben - genau wie wir alle- viel Spaß am Kochen und allem, was damit zusammenhängt.

Mit herzlichem Gruß

Kira & Chili und alle Kochfreunde,