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14. September 2017

Guten Tag!

Derzeit haben Zwetschgen und Pflaumen Hochsaison. Überhaupt werden Zwetschgen und Pflaumen oft in ein und denselben Topf geworfen. Das ist aber nicht richtig, denn es gibt Unterschiede, auch wenn beide nahe Verwandte sind. Man kann hier sehr schnell den Überblick verlieren, denn weltweit gibt es über 2000 Sorten, die alle unter dem Oberbegriff „Pflaumen“ zusammengefasst sind.

Schon auf den ersten Blick unterscheiden sich die Beiden in Form und Größe. Pflaumen sind größer und haben eine gleichmäßige, runde Form. Sie sind ei- oder kugelförmig und haben eine ausgeprägte Furche, sozusagen eine längliche Naht. Sie sind saftig und süß und haben eine eher lockere Konsistenz, lassen sich aber meist nur schwer von ihrem Stein lösen. Farblich sind sie von blau über rot, lila bis nahezu schwarz im Handel erhältlich.- Es gibt sogar gelbe und rote Pflaumen. Sie eignen sich besonders gut zur Herstellung von Pflaumenmus oder Latwerge – eine regionale Spezialität aus meiner Heimat. Sie sollen vor Bluthochdruck schützen und bei Magenproblemen helfen. In größeren Mengen verzehrt haben sie eine abführende Wirkung. Sie wirken auch gegen Sodbrennen. Man sollte sie hierbei – wer einen empfindlichen Magen hat - aber gedünstet einsetzen, da die Fruchtsäuren den Magen stark reizen können.

Zwetschgen hingegen sind eine Unterart der Pflaume. Sie sind länglich oval und etwas kleiner, etwas spitz zulaufend und in der Farbe sind sie etwas dunkler als ihre Verwandte, nämlich blau-violett. In der Konsistenz sind sie etwas fester als Pflaumen und vom Geschmack sind sie eher süß-sauer. Die Furche, die bei den Pflaumen tief ausgeprägt ist, findet man bei den Zwetschgen kaum, manchmal sogar gar nicht. Da Zwetschgen weniger Wasser als ihre Verwandtschaft enthalten, eignen sie sich besonders gut, um einen Zwetschgenkuchen zu backen.

Beide Pflanzen gehörten zur Familie der Rosengewächse. Im Laufe vieler Jahre entwickelten sich einige Unterarten, zu denen auch die Mirabelle und Renekloden gehören. Doch bleiben wir bei den Zwetschgen, die eindeutig mehrheitlich Verwendung findet und die – was für Köche und Bäcker nicht unwesentlich ist- sich leicht von ihrem Stein trennen lässt. Sie wächst an Bäumen, die bis zu 6 m, manchmal sogar 10 m Höhe erreichen können. Die reife Frucht ist dunkelblau bis blauschwarz, 4-8 cm lang und von länglich ovaler Form, die sich zu den Enden hin deutlich verjüngt. Sie finden Verwendung zur Herstellung von Zwetschgenkuchen, Zwetschgenmus, Eis oder auch als Trockenobst und Obstbrand (Zwetschgenwasser). Frühe Sorten werden bereits Ende Juli geerntet, spätere Sorten bis in den Oktober hinein.

Zwetschgen sind seit vielen Jahrhunderten in ganz Europa weit verbreitet. Sie sind auch in Nordamerika, Teilen von Afrika und Asien heimisch. Hier in Deutschland sind die Hauptanbaugebiete vor allem in Baden-Württemberg (Badische Zwetschgen sind sehr beliebt), Rheinland-Pfalz und Bayern zu finden. Sie sind nicht nur lecker und vielseitig in der Küche einsetzbar, sondern bringen auch einen hohe Gehalt an verschiedenen B-Vitaminen mit (gut für Nervensystem und den Stoffwechsel), verfügen über Provitamin A, was Haut und Augen gut tut, und besitzt einige Mineralstoffe und Spurenelemente – wie Kalzium, Kupfer, Zink.

Reife Zwetschgen schmecken süß und saftig, aber man muss sich um seine Figur keine Sorgen machen, denn der Fettgehalt ist mit 0,2 g pro 100 g zu vernachlässigen. Außerdem haben 100 g gerade einmal 49 Kcal, wobei der Anteil an Kohlenhydraten mit 10 g relativ hoch ist, was vor allem Diabetiker beachten sollten.

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Früchte eine pralle Haut ohne Flecken und Runzeln haben. Übrigens ist die dünne, wachsartige Schicht – die ein wenig wie Schimmel aussieht – kein Qualitätsmangel. Diese Schicht wird als „Reif“ bezeichnet und schützt die Frucht vor dem Austrocknen und verlängert die Haltbarkeit (das hat Mutter Natur ganz toll eingerichtet!). Diese Schicht sollten Sie erst direkt vor dem Essen oder der Weiterverarbeitung abwaschen.

Im Gemüsefach des Kühlschranks kann man sie bis zu einer Woche lagern. Nach dem Waschen und Entsteinen kann man sie einfrieren oder auch Einkochen, damit man auch im Winter diese tolle Frucht genießen kann.
Zwetschen sind einfach zu verarbeiten. Einfach unter fließendem Wasser kalt abspülen, gut abtropfen lassen und zum Entsteinen mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden. So kann man sie gut öffnen und den Stein gut herausnehmen.
Auf diesem Foto von Dagmar kann man den
Schutzfilm auf den Zwetschgen sehr gut erkennen.
 

Der Verwendungszweck für Zwetschgen ist nahezu unerschöpflich.
An erster Stelle möchte ich den Zwetschgenkuchen nennen. Hier gibt es unglaublich vielfältige und unterschiedliche Rezepte. Dann Zwetschgenmus oder Latwerge https://www.diekochfreunde.de/show_rezept.php?id=874 im Obstsalat oder in Quarkspeisen, als Röster zu Kaiserschmarrn – eine Delikatesse https://www.diekochfreunde.de/show_rezept.php?id=4279
aber auch als Beilage zu Fleisch und kaltem Braten
https://www.diekochfreunde.de/show_rezept.php?id=9629

Nicht zu vergessen die vielen Möglichkeiten im Dessertbereich, angefangen bei einer Griesflammerie über leckeres Eis bis hin zu Topfennockerl https://www.diekochfreunde.de/show_rezept.php?id=4424
Wichtig ist auch die Verwendung von Trockenpflaumen, die in verschiedene Füllungen oder auf Grillspieße angebracht werden und so manchen Speisen das gewisse Etwas verleihen.

Geben Sie doch einfach einmal das Wort „Zwetschgen“ in die Suchfunktion unserer Datenbank ein. Dann den „go“ Button drücken und schön können Sie sich von einer Menge Rezepte inspirieren lassen.

Sie sehen, es gibt ganz viele Möglichkeiten, Pflaumen und Zwetschgen zu verwenden und zu genießen. Nutzen Sie die Erntezeit und sichern Sie sich Ihre Vorräte für den Winter. Eingekocht oder eingefroren sind Zwetschgen zu jeder Jahreszeit der pure Genuss.

Viel Vergnügen am Herd und in der Küche
wünschen Kira & die Kochfreunde


Ein wichtiger Hinweis:
Die Rezepte sind alle von den jeweiligen Autoren nachgekocht, ausprobiert und für gut befunden worden, in dieses Forum gestellt zu werden. Jeder Autor ist für sein Rezept verantwortlich. Leider werden vermehrt Rezepte von skrupellosen Geschäftsmachern einfach kopiert - also gestohlen- und dann (meist für € 2,--pro Minute) in einem anderen Forum angeboten. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass alle unsere Texte durch das Urhebergesetz ( u.a. § 15; § 96 ff UrhG.) geschützt sind. Eine Verwertung im Internet oder anderen Medien ohne Erlaubnis der Urheber ist immer rechtswidrig. Wir werden in JEDEM Fall Strafantrag stellen! Sie, als privater Nutzer, haben selbstverständlich die Möglichkeit, sich Rezepte Ihrer Wahl auszudrucken und natürlich auch zu sammeln, um sie für Ihre privaten Zwecke zu nutzen. Dafür machen wir uns ja die Arbeit. Und alles völlig kostenlos!!! Es kann aber nicht sein, dass andere Leute mit unseren Beiträgen Geschäfte machen. Wir bitten daher an dieser Stelle um Ihr Verständnis, dass Veröffentlichungen unserer Beiträge ohne unser Einverständnis nicht geduldet und strafrechtlich verfolgt werden.

Wir bedauern, aber das musste leider gesagt werden.

Wir wünschen Ihnen jetzt viel Spaß mit unseren Beiträgen und hoffen, Sie finden viele Anregungen und haben - genau wie wir alle- viel Spaß am Kochen und allem, was damit zusammenhängt.

Mit herzlichem Gruß

Kira & Chili und alle Kochfreunde,