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Türkische Küche


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2. August 2018

Guten Tag!

Wenn man Gäste bewirtet ist es nicht immer einfach zu entscheiden, was man zum Essen anbietet. Ich hatte diesmal ganz bewusst zu einem türkischen Essen eingeladen. Denn meinen Gästen war die türkische Küche völlig unbekannt und wurde mit Dönerbuden gleichgestellt.

Um es vorweg zu nehmen: Mit Dönerbuden hat die türkische Küche so gar nichts zu tun und meine Gäste waren nicht nur überrascht, sondern total begeistert.

Die Türkei kann auf ein erstaunliches kulinarisches Erbe zurück blicken. In alten Schriften ist belegt, dass viele der noch immer hergestellten Spezialitäten bereits vor über 700 Jahren erwähnt wurden. Da wäre zunächst der Hochzeitsreis „Helva“ zu nennen, der mit Safran gewürzt ist, dem er seine goldene Farbe verdankt. Unter den osmanischen Sultanen erfuhren die diversen Palastküchen eine Spezialisierung, die auch in den Küchen des Volkes Nachahmung fand. So entwickelte sich die türkische Küche im Laufe der Jahrhunderte zu dem, was sie heute noch ist. Eine Küche mit „kulinarischen Sachgebieten“ und darauf spezialisierte Berufsstände.

So liefert der „lokmaci“ Fettgebackenes, der „pilavci“ ist für Reisspeisen zuständig, Fleischbällchen aller Art liefert der „köfteci“ und für salzige Pasteten ist der „börekci“ verantwortlich. Und die türkische Hausfrau vereinigt alle genannten Berufsgruppen in einer Person!

Dass die türkische Küche so abwechslungsreich daher kommt ist der Tatsache geschuldet, dass die Türkei über ein großes Angebot an Gemüse, Obst, Fisch- und Fleischspezialitäten verfügt. Die geographische Struktur und die reichen und fruchtbaren Küstengebiete des Landes machen es möglich. Während am Schwarzen Meer der Fischfang eine dominante Rolle spielt, werden auch nahezu alle Gemüsesorten hier angebaut. Auch Tee und Tabak gedeihen ebenfalls prächtig. Ein weiterer wesentlicher Wirtschaftsfaktor sind Haselnüsse, die in alle Welt exportiert werden.

Sogar Wein wächst in diesem vielseitigen Land (im Marmara-Gebiet), nicht zu vergessen das wundervolle Olivenöl, welches zugegebener Maßen manchmal etwas zu reichlich im Essen landet.

Das Klima an der Mittelmeerküste lässt Bananen, Zitronen und Orangen gedeihen. In diesem Teil des Landes hat man sich auch auf den Anbau von Baumwolle spezialisiert und baut die verschiedensten Gemüsesorten an. Das Land scheint einem Paradies zu gleichen, aber auch hier gibt es sehr karge Gegenden, beispielsweise in Anatolien. Wer hier lebt, kann sich fast nur als Schäfer verdingen, wohingegen in Ostanatolien Viehzucht betrieben wird.

Diese Vielfalt an Lebensmitteln, Garmethoden, Gewürzen und Essgewohnheiten sind seit Jahrhunderten gleich. Erfrischende Soßen (oft auch mit Minze) - gereicht zu aromatischen Grillspezialitäten und nahezu übervollen Vorspeisetafeln - lässt die Menschen zu Genießern werden.

Ich hatte mich an dieser Stelle bereits mehrfach mit der türkischen Küche beschäftigt. Wenn es Sie interessiert, können Sie die Beiträge in „Kiras Plauderstunde“ nachlesen. Damit Sie nicht zu lange suchen müssen, hier werden Sie fündig:

Teil 1 – am 21.09.2007
Teil 2 – am 25.02.2009
Teil 3 - am 25.10.2009

Nun zu meinem türkischen Menü vom Wochenende. Auf die in der türkischen Küche übliche Vielfalt an Vorspeisen (Meze) habe ich bewusst verzichtet. Es gab nur eine Fischsuppe mit Zimt, dazu durfte natürlich das typische Fladenbrot (Pide, Pita oder auch Roti genannt) nicht fehlen. Es ist einfach zu backen und schmeckt sehr lecker.

Als Hauptspeise gab es „Köfte in Tomaten“, das sind Hackfleischbällchen – in meinem Falle aus gemischten Rind- und Lammhackfleisch- zu gleichen Teilen gemischt. Außerdem gab es Hähnchenspieße. Hierzu wurden Hähnchenbrüste in mundgerechte Würfel geschnitten, die über Nacht im Kühlschrank in einer pikanten Marinade ziehen durften. Dazu habe ich nur eine Sauce gemacht. Sie bestand aus türkischem Joghurt, pikant mit Knoblauch, Gurke und Koriander gemischt.

Weitere Beilagen waren ein Bulgur-Salat, ein Salat aus jungem Spinat mit einem Joghurt Dressing sowie ein Tomaten-Gurkensalat, mit einem Dressing aus Olivenöl und Minze beträufelt. Auf den typischen Reis habe ich bewusst verzichtet, sonst wäre das alles zu viel geworden.

 


Den Abschluss bildete „Keskül“, ein türkischer Mandelpudding, der überaus lecker und gar nicht zu süß war. Die meisten Süßspeisen verdienen ihren Namen durchaus zu Recht, denn sie sind – zumindest für unsere deutschen Geschmacksknospen – meist etwas zu süß.

Wenn es auch ein Stilbruch war, zum Essen gab es deutsche Getränke. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich weder Anis noch den starken schwarzen Tee mag, weshalb hier ganz großzügig auf Wein umgestellt wurde, der wächst schließlich ja auch in der Türkei.

Die Gäste haben ein bisschen türkische Kost probieren können und waren vollauf begeistert.

Und wenn Sie die türkische Küche noch nicht kennen, trauen Sie sich. Die Rezepte finden Sie alle in unserer Datenbank.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß in der Küche, am Herd oder am Grill.

Kira & die Kochfreunde

In eigener Sache:

Wie bereits mehrfach mitgeteilt, schließen wir unsere Homepage zum 31.12.2018. Sie haben also noch ausreichend Zeit, sich Ihre Lieblingsrezepte auszudrucken oder zu speichern. Am 2.1.2019 gehen wir vom Netz, dann geht nichts mehr! Nutzen Sie die verbleibende Zeit

Ein wichtiger Hinweis:
Die Rezepte sind alle von den jeweiligen Autoren nachgekocht, ausprobiert und für gut befunden worden, in dieses Forum gestellt zu werden. Jeder Autor ist für sein Rezept verantwortlich. Leider werden vermehrt Rezepte von skrupellosen Geschäftsmachern einfach kopiert - also gestohlen- und dann (meist für € 2,--pro Minute) in einem anderen Forum angeboten. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass alle unsere Texte durch das Urhebergesetz ( u.a. § 15; § 96 ff UrhG.) geschützt sind. Eine Verwertung im Internet oder anderen Medien ohne Erlaubnis der Urheber ist immer rechtswidrig. Wir werden in JEDEM Fall Strafantrag stellen! Sie, als privater Nutzer, haben selbstverständlich die Möglichkeit, sich Rezepte Ihrer Wahl auszudrucken und natürlich auch zu sammeln, um sie für Ihre privaten Zwecke zu nutzen. Dafür machen wir uns ja die Arbeit. Und alles völlig kostenlos!!! Es kann aber nicht sein, dass andere Leute mit unseren Beiträgen Geschäfte machen. Wir bitten daher an dieser Stelle um Ihr Verständnis, dass Veröffentlichungen unserer Beiträge ohne unser Einverständnis nicht geduldet und strafrechtlich verfolgt werden.

Wir bedauern, aber das musste leider gesagt werden.

Wir wünschen Ihnen jetzt viel Spaß mit unseren Beiträgen und hoffen, Sie finden viele Anregungen und haben - genau wie wir alle- viel Spaß am Kochen und allem, was damit zusammenhängt.

Mit herzlichem Gruß

Kira & Chili und alle Kochfreunde,