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Zu schade für die Tonne!


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(© by Kira - Eingestellt am 18.11.17)
Bavette mit Kräuterseitlingen & Garnelen
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(© by Kira - Eingestellt am 11.11.17)
Kokos-Marzipan-Makronen
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Nuss-Cantuccini
(© by Kira - Eingestellt am 11.11.17)
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16. November 2017

Guten Tag!

Sicher haben die meisten Menschen das Gefühl, dass sie nicht viele Lebensmittel wegwerfen. Das dürfte ein Trugschluss sein, wenn man sich die aktuellen Zahlen betrachtet. Denn jedes achte Lebensmittel, das wir einkaufen, landet in der Tonne. Eine erschreckende Zahl.

Einer Studie der Uni Stuttgart aus dem Jahr 2012 zufolge, wirft jeder von uns im Jahr durchschnittlich 82 Kilo Lebensmittel weg. Das ist eine Menge, die in zwei vollgepackte Einkaufswagen passt. Das kann man sich kaum vorstellen. Rechnet man das auf ganz Deutschland hoch, ergibt das einen Riesen-Berg von 6,7 Mio. Tonnen Lebensmittel.

Einmal abgesehen davon, dass schon nach der Ernte viele Lebensmittel auf der Müllhalde landen oder bestenfalls als Viehfutter Verwendung finden, nur weil sie nicht nach festgelegten Schablonen gewachsen, zu krumm oder sonst wie nicht „schön genug“ sind, sorgen wir Verbraucher dann noch dafür, dass dieser Riesen Berg entsteht. Muss das sein?

Was werfen wir weg?

Hauptsächlich sind es die leicht verderblichen Dinge wie Obst und Gemüse, die mit 44% den größten Anteil am Müllberg haben. Gefolgt von Back- und Teigwaren (20%), Essensreste (12%), Milchprodukte (8%), Getränke (7%), Fisch und Wurst (6%) und einem undefinierbaren Rest von 3%.

Das Schlimme ist, dass die wenigsten Lebensmittel, die im Müll landen, dort nicht hingehören, weil sie nämlich nicht verdorben sind, sondern nicht mehr ganz appetitlich aussehen. Auch daran sind wir meist selbst schuld, weil wir die Lebensmittel falsch lagern und somit den „Mangel an Schönheit“ selbst verursacht haben.

Äpfel und Möhren, Salat oder Obst und Gemüse sind lebenswichtig für eine gesunde Ernährung. Und nur wegen ein paar Schrumpeln oder Druckstellen noch lange nicht reif für die Tonne. Kaufen Sie keine zu großen Mengen ein, sondern immer nur für wenige Tage und danach kaufen Sie wieder neue Ware.

Viele Menschen messen dem Mindesthaltbarkeitsdatum eine zu große Bedeutung bei. Es heißt nämlich NICHT, dass die Lebensmittel ab diesem Datum schlecht sind, sondern bedeutet, dass die Waren MINDESTENS bis zu diesem Datum haltbar sind. Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse & Co kann man meist noch Wochen nach dem Verfallsdatum mit Genuss verzehren. Geben Sie Ihren Augen, Gaumen und Ihrer Nase die Chance, dem Verfallsdatum vorzustehen und zu entscheiden, was noch essbar ist.. Denn meistens kann man bedenkenlos noch einige Zeit nach dem Verfallsdatum die Lebensmittel genießen.

Lustig im Zusammenhang mit dem Verfallsdatum finde ich das Haltbarkeitsdatum auf Speisesalz. Es ist Millionen Jahre alt und soll dann in 2 Jahre ungenießbar sein? Lächerlich. Natürlich ist es gut, dass es ein Datum gibt, ab dem man die Lebensmittel etwas genauer begutachtet. Dies gilt vor allem für leicht verderbliche Ware wie Fisch und Fleisch. Aber dabei sollte man auf seine eigenen Sinne zurückgreifen.

Wir leben im Überfluss. Lebensmittel sind für die meisten von uns immer und in großer Auswahl verfügbar. Doch wir Verbraucher wissen heute nicht mehr, wo die Lebensmittel herkommen und wie viel Arbeit in der Produktion steckt. Kurz gesagt, wir haben den Bezug zu unseren Lebensmitteln verloren, der schnelle Einkauf und die (oft ungesunde) Mahlzeit zwischendurch bestimmen unseren Tag. Das sind nur einige Gründe, die das schnelle Wegwerfen von Lebensmitteln erklären. Und Hand aufs Herz: Greifen Sie nicht auch am Stand auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt zuerst zu den Lebensmitteln, die schön aussehen?

Was tun?

Wer Lebensmittel reduziert, kann nebenbei noch richtig Geld sparen. Denn übers Jahr wandern PRO PERSON Lebensmittel im Wert von 235 € in die Tonne. Da hilft es schon, die Einkäufe besser zu planen anstatt planlos – und womöglich auch noch hungrig – einkaufen zu gehen. Denn nach der Arbeit schnell im Supermarkt vorbei schauen, ohne zu wissen was wirklich gebraucht wird, ist der erste Schritt vieler Lebensmittel auf dem Weg in die Tonne.

Schauen Sie vor dem Einkauf genau nach, was Kühlschrank und Keller noch hergeben an frischen Lebensmitteln und überlegen Sie, was Sie die nächsten 2-3 Tage kochen wollen. Dann sollten Sie einen Einkaufszettel machen und möglichst auch nur das einkaufen, was auf Ihrem Zettel steht. Lassen Sie sich nicht von Sonderangeboten (z. B. 3 für 2) verführen, denn schon beim Einkauf entscheiden wir über die Lebensmittelabfälle. Gerade wenn wir in Eile oder hungrig einkaufen gehen, lassen wir uns noch leichter als sonst von „Sonderangeboten“ verführen. Lieber etwas mehr Zeit für den Einkauf einplanen und in Ruhe die Preise vergleichen. Oft sind Sonderangebote nicht billiger als reguläre Ware und in den unteren Regionen der Regale befinden sich fast immer die preisgünstigeren Varianten, die von derselben Qualität sind wie die teuren Markenprodukte, die immer in Augenhöhe präsentiert werden.

Tatort Küche

Hier werfen wir am meisten weg. Meist weil wir nicht mehr wissen, wie und wo man die Einkäufe lagern soll oder weil wir die Einkäufe vergessen und sie in der hinteren Ecke des Kühl- oder Vorratsschrankes vergammeln. Mit der richtigen Lagerung lässt sich für viele Lebensmittel die Tonne vermeiden. Hier ist eine Grundausstattung von Nöten. Dazu gehören verschließbare Dosen, Frischhaltefolien, getrennte Obstschalen und Brotboxen. Wichtig bei angebrochenen Lebensmitteln: Geöffneter Quark und Joghurt zieht Bakterien an. Überhaupt sollten Sie angebrochene Lebensmittel immer mit Frischhaltefolie abdecken und am besten in verschließbare Behälter aus Glas, Metall oder Plastik umfüllen.

Frische Ware gehört in den hinteren Bereich des Kühlschranks, die älteren Lebensmittel ins Blickfeld nach vorne. Beschriften Sie Eingemachtes und Gefrorenes mit dem Datum, an dem Sie es eingefroren oder eingekocht haben. So behalten Sie den Überblick.

Getreide und Getreideprodukte sind anfällig für Schädlingsbefall (Motte & Co.) Deshalb ist es ratsam, die Vorräte häufiger zu kontrollieren. Ich verschließe alle Tüten, egal ob Zucker, Mehl, Getreide, Teigwaren usw. nach Anbruch mit einer Klammer. Sollte wirklich einmal ein Befall vorkommen, dann hat man den Schaden auf die eine Tüte begrenzt. Noch besser ist es, angebrochene Waren in verschließbare Vorratsbehälter aus Glas oder Plastik umzufüllen. Dass Vorratsschränke und Kühl- und Gefriergeräte häufig ordentlich gereinigt werden müssen, brauche ich wohl nicht zu erwähnen?

Erfreuliche Tendenz:

Immer mehr Supermärkte nehmen Obst und Gemüse mit „Macken“ in ihr Sortiment auf. Eine gute Chance, die Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren. Dreibeinige Möhren, krumme Gurken oder verformte Kartoffeln sehen vielleicht nicht „hübsch“ aus, schmecken aber genauso gut und haben dieselben wertvollen Inhaltsstoffe, wie ihre schönen Geschwister. Noch dazu werden sie billiger angeboten. Diese „krummen Dinger“ werden auch in Bio-Qualität angeboten.

Reste verwerten:

Aus Essensresten lassen sich noch hervorragende Gerichte herstellen. Wir haben in unserer Datenbank eine „Abteilung“ Resteverwertung. Wenn Sie diese anklicken, bekommen Sie eine Menge an Vorschlägen, wie Sie aus restlichen Lebensmitteln gute und schmackhafte Gerichte kochen können. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie noch auf eine Homepage hinweisen, die Ihnen ganz viele Informationen darüber liefert, wie man Lebensmittel-Müll vermeiden oder zumindest reduzieren kann. Auch hier gibt es zahlreiche Vorschläge, was Sie aus „besten Resten“ noch Leckeres zaubern können.

www.zugutfuerdietonne.de

Auf dieses wichtige Thema werde ich gelegentlich zurückkommen. Vielleicht beschäftigen Sie sich ja zwischenzeitlich einmal in Ihrem Haushalt damit, wie Sie für sich und Ihre Familie Lebensmittel vor der Tonne retten können? Das wäre ein guter Plan!

Viel Erfolg dabei wünscht Ihre Kira & die Kochfreunde.

 


Ein wichtiger Hinweis:
Die Rezepte sind alle von den jeweiligen Autoren nachgekocht, ausprobiert und für gut befunden worden, in dieses Forum gestellt zu werden. Jeder Autor ist für sein Rezept verantwortlich. Leider werden vermehrt Rezepte von skrupellosen Geschäftsmachern einfach kopiert - also gestohlen- und dann (meist für € 2,--pro Minute) in einem anderen Forum angeboten. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass alle unsere Texte durch das Urhebergesetz ( u.a. § 15; § 96 ff UrhG.) geschützt sind. Eine Verwertung im Internet oder anderen Medien ohne Erlaubnis der Urheber ist immer rechtswidrig. Wir werden in JEDEM Fall Strafantrag stellen! Sie, als privater Nutzer, haben selbstverständlich die Möglichkeit, sich Rezepte Ihrer Wahl auszudrucken und natürlich auch zu sammeln, um sie für Ihre privaten Zwecke zu nutzen. Dafür machen wir uns ja die Arbeit. Und alles völlig kostenlos!!! Es kann aber nicht sein, dass andere Leute mit unseren Beiträgen Geschäfte machen. Wir bitten daher an dieser Stelle um Ihr Verständnis, dass Veröffentlichungen unserer Beiträge ohne unser Einverständnis nicht geduldet und strafrechtlich verfolgt werden.

Wir bedauern, aber das musste leider gesagt werden.

Wir wünschen Ihnen jetzt viel Spaß mit unseren Beiträgen und hoffen, Sie finden viele Anregungen und haben - genau wie wir alle- viel Spaß am Kochen und allem, was damit zusammenhängt.

Mit herzlichem Gruß

Kira & Chili und alle Kochfreunde,